Montag, 21. Oktober 2013

liebe. what is.

was ist liebe.
ich weiß es, auch wenn ich es vielleicht nicht immer beschreiben kann.

liebe ist verbindung. vertrauen. freundschaftliche gesinnung und mehr. ich liebe meine freunde, auch wenn sie mich oft im stich lassen. ich mag sie, ich kenne sie, ich würde sie beschützen.

aber liebe ist mehr.

eine person, die ich anziehend finde. die das erwidert. die ich anziehe. mit der ich zeit verbringe. mich verstehe. der ich mich nähere. die ebenso fühlt. gleichgesinnt. anziehung. liebe.

alte liebe. noch immer liebe. bitthe!.

aber neue liebe? aufregend!

wie man sieht, liebe muss nicht einzigartig sein. ich liebe meine erste - liebe - genaue so, wie meine zweite, meine zehnte.

aber immer dann, wann es beginnt, ist es etwas besonderes. meine neueste liebe ist immer die aufregendste, die alte immer die sicherheit. etwas was man nie verlieren will. das neue das, was man nie verpassen will.

das steht sich oft im weg.

deswegen sage ich, ohne damit gute erfahrungen gemacht zu haben, freie liebe! du wirst dir früher oder später selbst wünschen, sie wär frei!

dazu muss man natürlich sagen, dass es nicht immer gut geht. geht es meistens gut? ich weiß es nicht. aber es ist der natürliche lauf. ob frau, ob mann, hin und wieder trifft es jeden, hoffentlich jeden.

deswegen geht es nicht darum was ist, sondern wie man damit umgeht. natürlich bin ich neidisch, wenn meine freundin plötzlich nen anderen anschleppt. aber wenn die beziehung irgendwas wert ist, wird es alles, was nicht ebensoviel wert ist aushalten. wenn man ehrlich ist. wenn man selbstsicher ist.

wenn man sich hingegen an eine beziehung klammert, die ihre zeit sowieso schon längst überschritten hat, oder derer man sich im inneren nicht wirklich sicher ist, dann kann auch ein kleiner ausreißer schon den untergang bedeuten..

und ausreißer gibt es immer. oder was haben wir in statistik gelernt?

breath in.

breath out, breath in, breath out, breath in.

hab einen film gesehen, titel im titel, war wohl grad auf einer recht emotionalen welle. tut noch immer weh. so wie filme halt wehtun. also nicht besonders, aber mit der passenden musik, lichtstimmung und getränkeauswahl lässt sich das ja verstärken.

kurz: verheirateter typ mit tochter. austauschstudentin. the feels, man.

ich will jetzt nichtmal wirklich direkt auf den film eingehen, deshalb bin ich so stolz die kurzfassung auch wirklich recht knapp gehalten zu haben, aber.

was sind gefühle. wonach handeln. aber vom anfang.

ich tu jetzt mal naiv und sag das ziel im leben, oder zumindest ein lebensweg, der, anscheinend, von vielen erstrebt wird, ist eine frau, eine familie, haus und job obendrauf, fertig. noch eine passionierte beschäftigung dazu und fertig ist die großstadt/kleinstadt/vorstadt-idylle.

aber thing is.

(after pause)

was ist es wert, alles, zu haben.

was ist es wert, glücklich zu sein.

was ist es wert, nichts zu wünschen.

viel. alles? nein. noch nicht.

es kommt jemand. spieziell, hübsch, wunderbar, herzzerreißend. sie kommt.

sie ist da. alle was war ist relativ. relativ zu ihr. jetzt.

was tun. darum geht es jetzt.

man kann romantisch sein. das hier und jetzt zählt alles. ich liebe meine frau, ich liebe meine tochter, ich liebe unser leben. aber das hier, es ist unglaublich. etwas, das ich bisher nur einmal gefühlt hab, vielleicht noch nichteinmal so stark. so verboten. so intensiv.
lebe ich, wenn ich das nicht tue?

kurz: ja. aber lebe ich zum vollsten?

kurz: nein.

hm.

ich will nichts anderes. nichts mehr. ich liebe meine frau, liebe meine tochter abgöttisch, liebe unser leben. es ist schön.

aber manchmal ist schön eben nur schön. eben nur ok. eben gewohnt.

aber man spürt etwas anderes, etwas neues. liebe, so wie man sie garnicht mehr kennt. man will mehr.

man will nicht nur, man verlangt.

man verlangt nicht nur, man süchtet.

man will. nichts mehr.

man tut.

diese frische. überwältigend. süße, zarte versuchung, versucht.

endorphin. pur. tränen.

nichts kann so schön sein. und nichts kann.

man tut. und tut. und tut.










doch was tut man.

man tut alles zunichte, alles woran man vor stunden noch glaubte. alles, wofür man wörtlich sein leben lang arbeitete, alles womit man sich identifizierte. alles womit man sich beschrieb, wenn man mal wieder dem netten fernen bekannten über den weg lief. alles nichts wert. nein.
alles (fast genausoviel) wert. wenn es da nicht eine neue, zuvor unvorstellbar geglaubte, währung gäbe: new love.

i love. i don't even know her yet, but i love her. i fucking love her so much. more than anything? different from anything. and different is all it needs.

aber was will man tun.

soll. was soll man tun.

???

nichts.

willst du dein leben hinschmeißen?

die, die du abgöttisch liebst?

dich selbst?






nein.


liebe dich selbst.

liebe deine familie, denn sie ist das wichtigste in dienem leben.

etwas anderes hat wahrscheinlich nur selten platz.

aber wenn es platz hat. hüte es gut. es ist genauso liebe.

anobrain; what is this

what is this?

songs. musik. geräusche.

schon so viele gehört, aber was ist was?

oft ist es dass ich, durch welcahen auslöser auch immer, einzelne songfetzen höre. nur in gedanken, oft sind es nichtmal fetzen, nur töne, ...gefühle.

ich habe keine ahnung, wie ich diesen tendenzen nachkomme. denn gerade wenn nur so temporär verfügbar, wird das verlangen, genau DAS jetzt zu hören, oft größer, als jedes andere - im moment.

also will ich den gedanken erstmal festhalten - es tut nicht sehr weh, ihn zu vergessen - vergessen ist immerhin vergessen, aber es herauszufinden und ihn zu behalten wäre in dieser sekunde, minute, das beste - alles was man will.

also denkt man. ich will ihn nicht vergessen. ich wiederhole ihn. wiederhole ihn, versuche ihn nicht abzufälschen. wiederhole ihn. vergebens.

ich vergesse.

will das aber nicht - anstrengung - er ist wieder da!

versuche den gedanken abzugleichen - abzugleichen mit band - mit einträgen in meinem player, meinem hirn.

schaffe ich es? manchmal. selten. nie. wähle.

verlangen zu stillen. was gibt es größeres? was gibt es minderes.

aber das bin ich. verlangen, wünsche, lust. ich bin ein mensch. (anscheinend) das finde ich gut. es ist eine ausrede. ein mensch. akzeptabel. immerhin.

ein mensch? eine verurteilung, wo war ich gerade?

es ist nichts als ein moment. eine sternschnuppe der gefühle. gleichzeitig eine sehnsucht, eine liebe, nach perfektion.

es ist - vielleicht - unerreichbar. wahrscheinlich. romantik.

ich glaube dass es das ist. das ist es. man will nichts lieber. nichts wäre besser. als mehr von dem.

ich will mehr.

Sonntag, 20. Oktober 2013

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