Montag, 21. Oktober 2013

breath in.

breath out, breath in, breath out, breath in.

hab einen film gesehen, titel im titel, war wohl grad auf einer recht emotionalen welle. tut noch immer weh. so wie filme halt wehtun. also nicht besonders, aber mit der passenden musik, lichtstimmung und getränkeauswahl lässt sich das ja verstärken.

kurz: verheirateter typ mit tochter. austauschstudentin. the feels, man.

ich will jetzt nichtmal wirklich direkt auf den film eingehen, deshalb bin ich so stolz die kurzfassung auch wirklich recht knapp gehalten zu haben, aber.

was sind gefühle. wonach handeln. aber vom anfang.

ich tu jetzt mal naiv und sag das ziel im leben, oder zumindest ein lebensweg, der, anscheinend, von vielen erstrebt wird, ist eine frau, eine familie, haus und job obendrauf, fertig. noch eine passionierte beschäftigung dazu und fertig ist die großstadt/kleinstadt/vorstadt-idylle.

aber thing is.

(after pause)

was ist es wert, alles, zu haben.

was ist es wert, glücklich zu sein.

was ist es wert, nichts zu wünschen.

viel. alles? nein. noch nicht.

es kommt jemand. spieziell, hübsch, wunderbar, herzzerreißend. sie kommt.

sie ist da. alle was war ist relativ. relativ zu ihr. jetzt.

was tun. darum geht es jetzt.

man kann romantisch sein. das hier und jetzt zählt alles. ich liebe meine frau, ich liebe meine tochter, ich liebe unser leben. aber das hier, es ist unglaublich. etwas, das ich bisher nur einmal gefühlt hab, vielleicht noch nichteinmal so stark. so verboten. so intensiv.
lebe ich, wenn ich das nicht tue?

kurz: ja. aber lebe ich zum vollsten?

kurz: nein.

hm.

ich will nichts anderes. nichts mehr. ich liebe meine frau, liebe meine tochter abgöttisch, liebe unser leben. es ist schön.

aber manchmal ist schön eben nur schön. eben nur ok. eben gewohnt.

aber man spürt etwas anderes, etwas neues. liebe, so wie man sie garnicht mehr kennt. man will mehr.

man will nicht nur, man verlangt.

man verlangt nicht nur, man süchtet.

man will. nichts mehr.

man tut.

diese frische. überwältigend. süße, zarte versuchung, versucht.

endorphin. pur. tränen.

nichts kann so schön sein. und nichts kann.

man tut. und tut. und tut.










doch was tut man.

man tut alles zunichte, alles woran man vor stunden noch glaubte. alles, wofür man wörtlich sein leben lang arbeitete, alles womit man sich identifizierte. alles womit man sich beschrieb, wenn man mal wieder dem netten fernen bekannten über den weg lief. alles nichts wert. nein.
alles (fast genausoviel) wert. wenn es da nicht eine neue, zuvor unvorstellbar geglaubte, währung gäbe: new love.

i love. i don't even know her yet, but i love her. i fucking love her so much. more than anything? different from anything. and different is all it needs.

aber was will man tun.

soll. was soll man tun.

???

nichts.

willst du dein leben hinschmeißen?

die, die du abgöttisch liebst?

dich selbst?






nein.


liebe dich selbst.

liebe deine familie, denn sie ist das wichtigste in dienem leben.

etwas anderes hat wahrscheinlich nur selten platz.

aber wenn es platz hat. hüte es gut. es ist genauso liebe.

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